Arbeitsproben sind ein Spiegel deiner Fähigkeiten und werden von Personalern sehr geschätzt. Sie zeigen deine Arbeitsweise und sind ein Indiz dafür, ob du zu dem Unternehmen passt, bzw. das Unternehmen zu dir. Oftmals sollst du schon deinen Bewerbungsunterlagen Arbeitsproben beifügen. Diese gelten dann als eine Art Beleg für deine angegebenen Erfahrungen im Lebenslauf. Gerade in kreativen Bereichen kann man sich durch Arbeitsproben ein besseres Bild von potentiellen Arbeitnehmern machen. Jedoch solltest du auch nur Arbeitsproben versenden, wenn dies verlangt wurde. Eine Ausnahme bilden Initiativbewerbungen.
Was zählt alles zu Arbeitsproben?
Veröffentlichte Artikel
Mappen mit Zeichnungen, Fotos oder Werbeanzeigen
Wissenschaftliche Beiträge in Publikationen
Entwürfe und Modelle von Mode und Architektur
Prototypen
Filme
etc.
Je nach Fachrichtungen gibt es die unterschiedlichsten Arbeitsproben. Wichtig ist, dass sie dein theoretisches Fachwissen unter praktischen Beweis stellen. Dabei solltest du möglichst vielseitig erscheinen und Beispiele zu verschiedenen Themen wählen, wenn möglich.
Manchmal ist weniger mehr
Zwar wurde eben darauf hingewiesen, das Arbeitsproben möglichst dein ganzes Repertoire an Fähigkeiten abdecken sollten, allerdings haben die wenigsten Personaler Lust, sich durch hunderte Artikel zu kämpfen. Meistens ist in der Ausschreibung bereits eine gewünschte Anzahl der Proben angegeben. Nach dieser solltest du dich richten! Ist nichts über die Menge vermerkt gilt die Faustregel von drei bis vier Arbeitsmustern. Damit kannst du dich gut präsentieren und Lust auf mehr machen. Beim Vorstellungsgespräch kannst du, wenn nötig, weitere Proben einreichen.
Wähle weise!
Da Arbeitsproben dein Können widerspiegeln solltest du dir Zeit nehmen, um sie auszuwählen. Es ist wichtig, dass du nur relevante und qualitativ hochwertige Beispiele deiner bisherigen Arbeit versendest. Ist das nicht der Fall, können die Arbeitsproben trotz einer sonst guten Bewerbung das direkte Aus bedeuten.
Fazit
Arbeitsproben untermauern dein Wissen und Können
Schicke nur zum angestrebten Beruf passende Arbeitsproben in der Bewerbung mit
Es sollten nicht mehr als maximal 4 Proben pro Bewerbung verschickt werden
Mit den Arbeitsproben solltest du den Personaler neugierig machen